EU-Mittel verfügbar: Zukunft des ländlichen Raums

Caspary: „Durch die Maßnahmen bleibt der ländliche Raum auch in Zukunft attraktiv“

Die Europäische Kommission hat das Aktionsprogramm “Dörfer der Zukunft” veröffentlicht. Der Maßnahmenkatalog wird durch umfassende Finanzmittel, um die sich Kommunen und Städte dauerhaft bewerben können, umgesetzt.

Ländliche Regionen geraten durch gesellschaftliche Megatrends, wie die Urbanisierung, unter immer stärkeren Entwicklungsdruck. Aufgaben wie die Bereitstellung eines lückenlosen öffentlichen Nahverkehrs und die Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur, wie beispielsweise ärztliche Versorgung, werden in vielen ländlichen Gebieten zu immer größeren Herausforderungen. Auch bei der wirtschaftlichen Entwicklung besteht durch das Abwandern von Arbeitskräften in Ballungsgebiete mitunter die Gefahr eines Stadt-Land Gefälles. Hier schaffen die Maßnahmen des Aktionsprogramms „Dörfer der Zukunft“ Abhilfe. Kern der bis 2020 ausgelegten Initiative ist der innovative Einsatz digitaler Technologien und Verkehrskonzepte. Im Gesundheitsbereich wird vor allem die Entwicklung onlinebasierter Versorgungslösungen (e-Health) gefördert und im Bereich Mobilität die Ausarbeitung von sharing-Konzepten. Die Fördermaßnahmen werden vorrangig aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Programm für die Entwicklung des ländlichen Raumes („LEADER“) und dem Forschungsprogramm „Horizont 2020“ bereitgestellt. „Der ländliche Raum ist für viele vor allem eins: Das eigene Zuhause. Das ist ein Wert, der unbedingt erhalten werden muss. Hier sind die Maßnahmen und Programme der EU der richtige Weg“, hält der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) fest.

Alle Städte und Kommunen sind zur Bewerbung um Fördermittel aufgerufen. Alle weiteren Informationen und das Aktionsprogramm sind unter http://tinyurl.com/Aktionsprogramm abrufbar.