Gebührenfrei zahlen: Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften ohne Zusatzkosten

Caspary: “Bürgernahe Lösung zeugt von Pragmatismus und Blick für Alltagsprobleme“

Die zweite Zahlungsdiensterichtlinie der EU wird in deutsches Recht umgesetzt. Das Ziel der Richtlinie ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher besser zu schützen, Gebühren für bargeldlose Zahlungen abzuschaffen und den Wettbewerb im Bereich der Zahlungsdienste zu verbessern.

Bürgerinnen und Bürgern bringt die Umsetzung vier weitere handfeste Vorteile: Die Haftung für nicht autorisierte Zahlungen wird von derzeit höchstens 150€ auf 50€ herabgesetzt und das Recht, Lastschriften innerhalb von acht Wochen zu widerrufen, wird gesetzlich verankert. Die Beweislast bei Betrugsfällen wird zugunsten der Kunden umgekehrt. Demzufolge muss zukünftig der Zahlungsdienstleister Beweise für Betrug oder grobe Fahrlässigkeit der Nutzer vorlegen. Ebenso sollen Fehlüberweisungen einfacher rückabgewickelt werden können. „Bürgerinnen und Bürgern wird hier deutlich der Rücken gestärkt. Was nur wie eine Veränderung im Kleinen aussieht, ist eine deutliche Entlastung für alle Verbraucher“, betont der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU).

Mit der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie wird der europäische Binnenmarkt für bargeldlose Zahlungen fortentwickelt und modernisiert. Alle weiteren Informationen sind unter http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2017/kw12-de-zweite-zahlungsdiensterichtlinie/496768 abrufbar.