Handynutzung im Ausland: Roaming jetzt zu Inlandspreisen

Caspary: „Das ist ein Meilenstein für Verbraucherinnen und Verbraucher“

Ab dem 15. Juni müssen Bürgerinnen und Bürger für die Handynutzung im EU-Ausland nur noch so viel zahlen, wie der eigene Handyvertrag im Heimatland vorsieht. Wer im Ausland telefoniert, SMS verschickt, im Internet surft oder E-Mails beantwortet zahlt keine Extragebühren mehr.

Als Faustformel gilt, dass das eigene Handy im EU-Ausland genau wie im Inland genutzt werden kann, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen. „Durch das Roaming wie zuhause fallen nicht nur Kosten, sondern vor allem auch Grenzen weg. Vorbei sind die Tage, in denen im Ausland eine neue SIM-Karte gekauft werden musste, um günstig zu telefonieren“, betont der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU). Für die Inhaber von Mobilfunkverträgen entsteht durch die Abschaffung der Roamingaufschläge kein zusätzlicher Aufwand. „Die Abschaffung der Gebühren zeigt deutlich: Europa liefert und kommt im Alltag der Bürgerinnen und Bürger an“, freut sich Caspary.

Seit 2007 wurden die Roamingkosten für Telefonate, SMS und die Datennutzung im EU-Ausland bereits zuvor durch vier EU-Regulierungen schrittweise um 90 Prozent abgesenkt. Während ein Anruf im Jahr 2007 beispielsweise noch 49 Cent pro Minute und eine SMS im Jahr 2008 noch 28 Cent kostete, ist es nun Normalzustand, dass diese Kosten wegfallen. Eine ausführliche Zusammenstellung aller Fragen und Antworten ist unter https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/faq/frequently-asked-questions-roam-home abrufbar.