Jetzt Meinung äußern: Bekämpfung von Fake News

Caspary: “Gesellschaftliche Debatten auf zuverlässige Informationen angewiesen“

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Betreiber von Plattformen für soziale Medien, Nachrichtenorganisationen, Forschende und öffentlichen Stellen sind dazu aufgerufen, Ihre Erfahrungen im Umgang mit Fake News in die öffentliche Konsultation der Europäischen Kommission einzubringen. Die Teilnahmefrist endet am 23. Februar 2018.

Über die Umfrage sollen Informationen in insgesamt drei Bereichen eingeholt werden: Der Wahrnehmung von Fake News, insbesondere im Hinblick auf die Frage wie gut oder schlecht diese erkennbar sind und Ihnen Glauben geschenkt wird, der Bewertung von bereits ergriffenen Gegenmaßnahmen vonseiten sozialer Medien, Nachrichtenmedien und zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Frage, wie der Zugang zu verlässlichen Informationen zukünftig verlässlicher geregelt werden kann. Während der Begriff „Fake News“ breit gefächert ist, werden nur solche im Kontext der Konsultation aufgegriffen, deren Inhalte zwar sachlich falsch sind, ohne jedoch rechtswidrig zu sein. Pöbeleien, Beleidigungen und Hetze sind damit ausgeschlossen. „Bei diesem Thema drückt der Schuh. Wir brauchen dringend einen Weg um Fake News als solche zuverlässig zu entlarven und gegenzusteuern“, betont der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU).

Die Ergebnisse der Konsultation fließen in die EU-Strategie gegen die Verbreitung von Fake News ein, die im Frühjahr 2018 vorgestellt wird. Die Teilnahme ist in allen EU-Amtssprachen möglich. Die Konsultation ist unter https://tinyurl.com/FakeNewsKonsultation abrufbar. Als ersten Schritt hat die Europäische Kommission die Task Force „EU Mythbusters“ eingerichtet, die in einem wöchentlichen Newsletter mit Fake News aufräumt. Der Newsletter kann unter https://tinyurl.com/MythbustersEU abonniert werden.