Ländlicher Raum: EU-Milliarden für Breitbandausbau

Caspary: “Schnelles Internet dank neuem EU-Breitbandinfrastrukturfonds“

Mit dem neu gegründeten Breitbandinfrastrukturfonds forcieren die Europäische Kommission und die Europäische Investitionsbank konsequent den Ausbau von schnellem Internet in dünn besiedelten oder ländlichen Gebieten. Von 2017 bis 2021 stehen dafür bis zu 1,7 Milliarden Euro an Investitionsvolumen bereit.

Vielerorts kann die Modernisierung der Kommunikationsinfrastruktur mit den stetig steigenden Anforderungen an immer schnelleres Internet nicht mehr mithalten. In entlegenen Gebieten ist Breitbandinternet oft nicht verfügbar. Hier schafft der Breitbandinfrastrukturfonds Abhilfe. „Schnelles Surfen gehört heute zur Grundausstattung und ist ein entscheidender Standortfaktor. Der neue Fonds richtet den Blick hier ganz pragmatisch auf das Wesentliche“, betont der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU).

Der Fonds schafft eine Investitionsplattform, die private und öffentliche Investitionen zusammenführt und wird bereits durch drei nationale Förderbanken, auch die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), unterstützt. Breitbandprojekte, die beispielsweise durch rein private Initiativen unter Umständen nicht rentabel sind, werden durch die Investitionsplattform, die als Ergänzung fungiert, realisierbar. Ähnliche EU-Finanzierungsinstrumente und der Zugang zu EU-Mitteln bestanden bisher nicht.

Der Breitbandinfrastrukturfonds wird seine Arbeit Mitte der Jahres 2017 aufnehmen und jährlich europaweit zahlreiche Breitbandprojekte ermöglichen. Alle weiteren Informationen können unter http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-4351_de.htm abgerufen werden.