Spitzenposition für Karlsruhe: EU-weit unter Innovationsführern

Caspary: „Das ist ein herausragendes Zeugnis für den Südwesten“

Die Europäische Kommission zählt die Region Karlsruhe im regionalen Innovationsanzeiger 2016 zu den führenden innovativen Regionen der Europäischen Union. Auch in früheren Erhebungen des Innovationsanzeigers hatte Karlsruhe bereits Spitzenplätze belegt.

Die Innovationskraft in Karlsruhe liegt generell über dem EU-weiten Durchschnitt. Insbesondere im Export von Hochtechnologieprodukten, dem Umfang von Produkt- und Prozessinnovation durch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Generellen und in einzelnen KMUs sind die Stadt Karlsruhe und das Umland dem EU-weiten Durchschnitt deutlich voraus. Diese Feststellung gilt auch für die Anzahl an Patentanmeldungen und den Bestand an Arbeitsplätzen mit besonders hohen Wissens- und Verfahrensanforderungen. „Das Ergebnis ist ein eindrucksvoller Beleg für die Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit von Karlsruhe als Wissens- und Industriestandort“, freut sich der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU). „Das gilt es auch in Zukunft aufrecht zu erhalten. Eine Bildungs- und Wirtschaftspolitik mit Augenmaß ist hier gefragt“, fügt Caspary an.

Ähnlich gut schneidet Deutschland im EU-Ländervergleich ab. Gemeinsam mit den skandinavischen Mitgliedstaaten bildet die Bundesrepublik die Gruppe der europäischen Innovationsführer. Im Bereich der privaten Investitionen in Innovation belegt Deutschland den alleinigen Spitzenplatz. Der Innovationsanzeiger erscheint jährlich und bewertet die Innovationsleistungen der EU-Mitgliedsstaaten und Regionen. Die genauen Ergebnisse von diesem Jahr sind unter http://europa.eu/rapid/press-release_IP-16-2486_de.htm abrufbar.