Städte und Gemeinden können sich bewerben: Kommission fördert kostenfreies Wi-Fi für alle mit 120 Millionen Euro

Caspary: “Das Projekt ist Pragmatismus im besten Sinne und praktizierte Bürgernähe“

Mit dem Projekt „WiFi4EU“ fördert die Europäische Kommission den kostenfreien Internetzugang für alle Bürgerinnen und Bürger. 120 Millionen Euro stehen für das Projekt bereit, um die sich Kommunen aus den EU-Mitgliedstaaten im Sommer 2017 bewerben können.

Ebenso wie die Wirtschaft sind auch Bürgerinnen und Bürger auf Internetzugang angewiesen. Während ein Internetzugang im Privathaushalt Standard ist, ist die Internetabdeckung im öffentlichen Raum, wie zum Beispiel in Parks, Bibliotheken, öffentlichen Gebäuden und auf Marktplätzen unterentwickelt. Hier setzt das Projekt „WiFi4EU“ an. Das Budget in Höhe von 120 Millionen Euro soll europaweit 6.000 bis 8.000 Kommunen vernetzen und mit Wi-Fi-Zugangspunkten ausstatten. Circa 40 bis 50 Millionen Verbindungen werden dadurch tagtäglich ermöglicht. „Vernetzt zu sein ist Pflicht. Gerade im öffentlichen Raum kommt die Versorgung zu kurz. Das Projekt zeigt deutlich, wie sich Europa positiv auf unser alltägliches Leben auswirkt“, freut sich der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU).

Auch aus rechtlicher Sicht ist der Weg frei: Kommunen haften nicht für die von Nutzern abgerufenen Inhalte. Die Fördermittel werden über ein Gutscheinsystem an die Kommunen vergeben, um die sich diese online im Sommer 2017 bewerben können. Alle weiteren Informationen können unter https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/factsheet-wifi4eu abgerufen werden.