Caspary voraussichtlich in drei Ausschüssen vertreten

Das neue Europaparlament konstituiert sich

Fünf Wochen nach der Europawahl kommt das Europaparlament Anfang nächster Woche in Straßburg zu seiner ersten Sitzung zusammen. Neben der Wahl des Präsidenten am Dienstag, den 20. Juli, steht am Mittwoch die Verteilung der Ausschüsse auf dem Programm. Aller Voraussicht nach wird Daniel Caspary dabei gleich in drei Ausschüsse („Internationaler Handel“, „Industrie, Forschung, Energie“ und „Haushaltskontrolle“) gewählt werden – üblich sind sonst „nur“ zwei. Damit tritt Caspary die direkte Nachfolge von Dr. Konrad Schwaiger und Dr. Diemut Theato an.

„Dass in Europa nur unser Geld verschwendet wird, habe ich im Wahlkampf oft gehört“, so Caspary. „Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, im Haushaltskontrollausschuss künftig dafür zu sorgen, dass Steuergelder sinnvoll und sparsam eingesetzt werden“. Mit den anderen Ausschüssen deckt er gleich mehrere Zukunftsthemen wie Globalisierung oder Energiegewinnung ab – und möchte diese zum Vorteil des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg nutzen: „Einige weltbekannten Firmen wie Daimler oder Bosch sitzen hier, die Technologieregion Karlsruhe hat eine der größten Forschungsdichten in Europa und bezahlbare Energie wird auch langfristig eine wichtige Grundlage unseres Wohlstands sein.“

Die vergangenen fünf Wochen hat Daniel Caspary nicht untätig verbracht: Vom 5.-8. Juli galt es auf der Klausurtagung der christdemokratischen Fraktion in Budapest die rund 270 Fraktionskollegen aus 25 Ländern kennen zu lernen und vom 12.-15. Juli fand die erste Fraktionswoche in Brüssel statt. Dabei wurde der Deutsche Hans-Gert Pöttering mit 96 % wieder zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Seine Zweitwohnung in Brüssel hat Caspary auch bereits bezogen: 3 Minuten vom Parlament entfernt und nur 2 Minuten von der baden-württembergischen Landesvertretung.