Europaabgeordneter Daniel Caspary: Milleniumsziele gemeinsam mit den Betroffenen erreichen

Caspary zu den UN-Aktionstagen in Karlsruhe: Entwicklung ist machbar

Der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) fordert anlässlich der UN-Aktionstage in Karlsruhe, die Milleniumsziele zur Entwicklung gemeinsam mit den betroffenen Menschen zu erreichen: „Entwicklungspolitik im 21. Jahrhundert muss darauf ausgerichtet sein, die Ziele zur Reduzierung der Armut zu erreichen. Dies ist eine globale Aufgabe, der sich niemand entziehen kann. Grundsätzlich sind wir auf einem guten Weg: Weltweit fällt der Anteil, der Menschen, die von unter einem Dollar am Tag leben müssen. Auch gibt es weltweit immer weniger Menschen, die nicht lesen und schreiben können. Die Kindersterblichkeit sinkt und die Lebenserwartung steigt. Leider sind die Fortschritte nicht überall gleich stark. Insbesondere in Afrika muss noch viel erreicht werden. Unsere Bemühungen um die ärmsten Länder der Welt müssen sich darauf konzentrieren, konkrete Ergebnisse zu erzielen. Wir brauchen ein Gesamtkonzept, dass vor allem eine nachhaltige und geordnete Entwicklung ermöglicht und öffentliche Institutionen stärkt. Probleme gibt es vor allem dort, wo es an guter Regierungsführung, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Verantwortlichkeit fehlt. Die Gründe hierfür mögen vielfältig sein. Verbesserungen können wir vor allem erzielen, wenn die Bevölkerung vor Ort nicht bevormundet wird. Die geplanten Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und den AKP-Staaten werden hier einen guten Beitrag leisten. Sie ermöglichen die Stärkung öffentlicher Institutionen und eine bessere Integration dieser Staaten in die Weltwirtschaft mit dem Ziel, durch Wachstum und Beschäftigung die Armut zu reduzieren. Insbesondere die Intensivierung des intraregionalen Handels und die Stärkung der regionalen Integration werden helfen, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.“