Vermittlung gestartet: Europäischer Solidaritätsfonds aktiviert

Caspary: “Großer Zulauf für Freiwilligendienst wichtiges Signal für europäische Solidarität”

Die Vermittlungsdatenbank des Europäischen Solidaritätsfonds ist freigeschaltet. Seit Anfang März 2017 können registrierte Organisationen geeignete Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Vermittlungsdatenbank auswählen. Bereits über 23.000 junge Menschen haben sich seit Jahresbeginn für einen Freiwilligendienst angemeldet.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer helfen mit ihrem Einsatz dabei Krisensituationen zu überwinden, wie beispielsweise durch den Wiederaufbau von Gemeinden nach Umweltkatastrophen, die Bewältigung von sozialen Herausforderungen im Bereich Gesundheit, die Bereitstellung von Lebensmitteln oder die Unterstützung bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen. Zwei Einsatztypen, bei denen junge Menschen zwei bis zwölf Monate lang aktiv sind, werden unterschieden. Freiwilligenprojekte finden in Vollzeit statt und anfallende Kosten für Kost, Logis, Reise, Versicherung und Taschengeld werden durch das jeweilige Projekt gedeckt. Beschäftigungsprojekte bieten Praktikums-, Ausbildungs- oder Stellenangebote, die gemäß Beschäftigungsvertrag situationsgerecht entlohnt werden. „Hier wird der Solidaritätsgedanke ganz pragmatisch in Taten umgesetzt. Davon profitieren alle: Junge Menschen von einer Vielzahl neuer Erfahrungen und Betroffene von dem tatkräftigen Einsatz der Teilnehmer“, freut sich der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU).

Der Teilnahmeaufruf richtet sich an junge Menschen im Alter von 17 bis 30 Jahren. Interessierte können sich unter https://europa.eu/youth/solidarity_de anmelden. Alle weiteren Infos sind unter http://europa.eu/rapid/press-release_MEMO-16-4168_de.htm abrufbar.