Weniger Papierkram: Zentrales digitales Zugangstor

Caspary: “Einfachere Prozesse und weniger bürokratischer Aufwand für Bürger“

Über das zentrale digitale Zugangstor (“Single Digital Gateway”) sollen Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen Verwaltungsverfahren künftig grenzüberschreitend unkompliziert online abwickeln können.

Jedes Verwaltungsverfahren, welches derzeit für Bürger und Unternehmen im Inland verfügbar ist, wird damit auch für Nutzer aller anderen EU-Mitgliedstaaten in einer zusätzlichen EU-Amtssprache verfügbar. Insgesamt 13 wichtige Dienstleistungen werden so online abgewickelt werden können, darunter beispielsweise die Beantragung einer Geburtsurkunde, die Anmeldung eines Kraftfahrzeugs, eine Unternehmensgründung, die Anerkennung von Diplomen, die Verlängerung von Ausweisdokumenten, die Beantragung von Sozialleistungen oder die Bewerbung für eine Studienförderung. Darüber hinaus gilt der Grundsatz der einmaligen Erfassung: Daten, die nationale Behörden schon einmal aufgenommen haben, sollen nach einer Nutzerauthentifizierung in grenzüberschreitenden Verfahren wiederverwendet werden können. Die Maßnahmen bedeuten jährliche Einsparungen in Höhe von bis zu 11 Mrd. € für Unternehmen und bis zu 855.000 Stunden weniger Zeitaufwand für Bürgerinnen und Bürger. „Das ist ein einfacher aber effektiver Schritt hin zu einer modernen Verwaltung von dem jedermann profitiert“, hebt der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) hervor.

Die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen knüpfen an eine Bürgerbefragung aus dem Jahr 2016 an (http://caspary.de/pressemeldung/zuschriften-erbeten-zentrales-digitales-zugangstor/). Alle weiteren Informationen sind unter http://europa.eu/rapid/press-release_IP-17-1086_de.htm verfügbar.