Zu dem von „Greenpeace“ veröffentlichten Verhandlungsstand des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA („TTIP“)

sagten die Europaabgeordneten Daniel Caspary und Godelieve Quisthoudt-Rowohl (beide CDU):

„Die Aufregung um den Verhandlungsstand ist unbegründet. Zu vielen Punkten gibt es eben noch keine Einigung und die amerikanischen Positionen spiegeln den derzeitigen Stand der US-Gesetzgebung sowie die bekannten Interessen der US-Unternehmen wider. Das ist alles nichts neues und die amerikanischen Forderungen sind seit langem bekannt. Ebenso die EU-Positionen, die ein hohes Verbraucherschutzniveau anstreben, was wir ausdrücklich unterstützen. Es wird durch TTIP keine Absenkung europäischer Standards geben, sonst versenken wir TTIP.“

Die Verhandlungen laufen mindestens noch bis Jahresende und bis zu einem möglichen Abkommen ist es noch ein weiter Weg. Eine Einigung um jeden Preis wird es nicht geben. Beide Seiten werden weiter hart verhandeln. Eine mögliche Einigung muss positive Wirkungen für beide Partner haben und Referenzstandards für andere Handelsabkommen weltweit setzen können.“