Barrierefreiheit von Bankterminals und Geldautomaten

Die Versorgung mit Bargeld und die Ausführung elementarer Bankdienstleistungen, u. a. das Drucken von Kontoauszügen, die Beauftragung und Einrichtung von Überweisungen oder Daueraufträgen und die Beantragung der Änderung von Verfügungslimiten, werden von Kreditinstituten in steigendem Maße durch Bankterminals und Geldautomaten in „Self-Service“-Dienstleistungen umgewandelt. Eine persönliche Beratung durch Serviceberater der Kreditinstitute wird systematisch zurückgefahren. Für Menschen mit Behinderungen, insbesondere Mobilitätsbehinderte, Sehbehinderte und Blinde, stellt diese sukzessive Umstellung eine große Herausforderung dar. Der Standort, die Ausstattung und die Funktionalität der Bankterminals und Geldautomaten entsprechen oftmals nicht den Nutzungsanforderungen von Menschen mit Behinderungen.
1. Liegen der Kommission Erkenntnisse zu diesem Problem vor?
2. Als wie gravierend stuft die Kommission die vorliegenden Erkenntnisse ein?
3. Welche Pläne verfolgt die Kommission, um eine behindertengerechte Nutzbarkeit von Bankterminals und Geldautomaten sicherzustellen? Mit welchem Zeitplan sind diese Pläne verbunden?