Das System der Europäischen Schulen

Seit ihrer Gründung im Jahr 1953 arbeiten die Europäischen Schulen auf der Grundlage internationaler Übereinkünfte. Als höchstes Organ fungiert der Oberste Rat, in dem alle Mitgliedstaaten durch Regierungsvertreter repräsentiert sind. In den meisten Ländern handelt es sich dabei um höhere Beamte der Bildungsministerien. Die Kommission ist ebenfalls Mitglied und zahlt Zuschüsse.

Gegenwärtig ist das für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit zuständige Kommissionsmitglied für das System der Europäischen Schulen verantwortlich. Eine Verlagerung der Zuständigkeit in den Aufgabenbereich des Kommissionsmitglieds für Allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend würde den Geltungsbereich völlig verändern und neue Möglichkeiten eröffnen.

In naher Zukunft wird eine neue Kommission gewählt und die Geschäftsbereiche werden (neu) verteilt. Wäre es nach Ansicht des Rates möglich, das System der Europäischen Schulen in das Dossier des künftigen Kommissionsmitglieds für Allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend aufzunehmen?

Antwort

Der Rat kann sich zur internen Organisation der künftigen Kommission, über die nach dem Vertrag ihr Präsident zu entscheiden hat, nicht äußern.