Situation auf dem Markt für Fenster aus Kunststoffen

Der europäische Markt für Fenster aus Kunststoffen ist derzeit stark in Bewegung. Nach Aussagen verschiedener Marktteilnehmer seien hier Anbieter aus Polen mit Angeboten auf dem Markt in Deutschland aktiv, die rund 30 % unter den Gestehungskosten in Deutschland liegen. Gleichzeitig wurde die Sorge geäußert, dass diese niedrigen Preise möglicherweise nur dank Subventionen aus dem EU-Haushalt möglich wären.

1. Hat die Kommission Anzeichen dafür, dass Mittel aus dem EU-Haushalt in Investitionen im Bereich der Fensterproduktion geflossen sind? Wenn ja: in welchen Mitgliedstaaten, an welche Unternehmen und in welcher Höhe?

2. Kann die Kommission sicherstellen, dass keine Zuschüsse für Verlagerungsinvestitionen geflossen sind?

3. Wie schätzt die Kommission die aktuelle Marktsituation ein, und welche Ursachen sieht sie?