EU-Parlament für harte Kontrolle von Mineralien aus Krisengebieten

“Mineralien aus Konfliktgebieten sollen nach dem Willen des Europäischen Parlaments schärferen Kontrollen unterliegen. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Mittwoch überraschend dafür, dass für die gesamte Lieferkette verbindliche Nachweise vorgelegt werden müssen, woher fragliche Rohstoffe wie Zink, Koltan oder Gold stammen. Mitte April hatte sich der Handelsausschuss im EU-Parlament dafür ausgesprochen, dass nur Hütten- und Schmelzwerke derartige Nachweise für Mineralien und Metalle vorlegen müssen. Das EU-Parlament geht damit deutlich weiter als die EU-Kommission, die lediglich Nachweise auf freiwilliger Basis vorgeschlagen hatte. Die Position des Parlaments muss noch mit den EU-Staaten abgestimmt werden, bevor sie Gesetz werden kann. (…)”