Merkel und Macron liefern sich beim EU-Gipfel Machtkampf um Juncker-Nachfolge

Die Nachfolge von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker spaltet Deutschland und Frankreich. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte sich beim EU-Gipfel hinter die Forderung, dass nur ein Spitzenkandidat der Parteien bei der Europawahl Kommissionschef werden könne. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lehnte dies aber ebenso weiter ab wie den konservativen Kandidaten Manfred Weber. Schon zu Gipfel-Beginn zeichnete sich ab, dass die brisante Personalentscheidung verschoben werden könnte.

Die Nachfolge von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker spaltet Deutschland und Frankreich. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellte sich beim EU-Gipfel hinter die Forderung, dass nur ein Spitzenkandidat der Parteien bei der Europawahl Kommissionschef werden könne. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lehnte dies aber ebenso weiter ab wie den konservativen Kandidaten Manfred Weber. Schon zu Gipfel-Beginn zeichnete sich ab, dass die brisante Personalentscheidung verschoben werden könnte.

“Nach der Europawahl im Mai sind mehrere europäische Spitzenposten zu besetzen. Im Zentrum steht das Amt des EU-Kommissionspräsidenten. Die EU-Staats- und Regierungschefs müssen einen Kandidaten vorschlagen, er muss dann von einer Mehrheit im Europaparlament gewählt werden. Den Posten beansprucht der CSU-Politiker Manfred Weber, dessen konservative Europäische Volkspartei (EVP) bei der Wahl erneut stärkste Kraft wurde. (…)”