Weber wurde mit „politischer Brachialgewalt verhindert“

Daniel Caspary, Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, hätte lieber Manfred Weber als Kommissionspräsident gehabt. Aber er werde dennoch für Ursula von der Leyen votieren. Denn die stärkste Fraktion habe nach wie vor den Machtanspruch im Parlament, sagte Caspary im Dlf.

Daniel Caspary, Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament, hätte lieber Manfred Weber als Kommissionspräsident gehabt. Aber er werde dennoch für Ursula von der Leyen votieren. Denn die stärkste Fraktion habe nach wie vor den Machtanspruch im Parlament, sagte Caspary im Dlf.

“Christoph Heinemann: Wer als Papst in das Konklave geht, kommt als Kardinal wieder heraus. Diese Faustregel gilt in der Katholischen Kirche und bedeutet, es gibt hienieden keine letzten Gewissheiten bei der Besetzung des Spitzenpostens. Das gilt auch in der Europäischen Union. Am 26. Mai, dem Abend der Europawahl, galt Manfred Weber als natürlicher Nachfolger von Jean-Claude Juncker auf dem Posten des EU-Kommissionspräsidenten. Einige Gipfeltage und Nächte später sind die Namen der Spitzenleute vom Tisch und Ursula von der Leyen gesetzt. (…)”