Anhebung der Zollfreigrenze für unsere Soldaten

Caspary: Mehr Zollfreiheit würde die Situation unserer Soldaten sehr verbessern

Caspary: Mehr Zollfreiheit würde die Situation unserer Soldaten sehr verbessern

Momentan beträgt die Zollfreigrenze für Waren, die von einer Privatperson aus einem Drittland an eine andere Privatperson innerhalb des europäischen Zollgebiets gesendet werden, 45 Euro. „Diese Zollregelung ist gerade für unsere im nicht-europäischen Ausland stationierten Truppen viel zu gering“, betont der außenhandelspolitische Sprecher der christdemokratischen EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU). „Insbesondere vor Feier- Geburts- und Jahrestagen, stellt die geringe Zollfreigrenze in der Praxis eine enorme Hürde dar, die abgeschafft werden sollte, um den Soldaten den Auslandseinsatz zu erleichtern.“

Auch wenn es auf EU-Ebene keine Sonderregelung für in Marketenderläden erworbene Waren gibt, liegt der Zollfreibetrag für private Warensendungen laut europäischen Vorschriften generell bei 150 Euro. Dementsprechend entstehen die Mehrkosten bei Warensendungen in einem Wert von 45 bis 150 Euro auf Grund der von der Bundesrepublik Deutschland erhobenen Einfuhrumsatzsteuer von 19%. Die EU sieht erst bei Beträgen zwischen 150 und 700 Euro einen Zollsatz von 2,5% vor.

„Es ist mir, genauso wie einigen meiner Kollegen, ein wichtiges Anliegen, mich für eine Lockerung der deutschen Bestimmungen einzusetzen. Persönlich erachte ich eine Anhebung der Freigrenze oder auch die Abschaffung der Einfuhrumsatzsteuer für Soldaten als wünschenswert“, erklärt Daniel Caspary.