Bargeldloses Zahlen wird sicherer und günstiger

Europäisches Parlament beschließt neue Zahlungsdienstrichtlinie

Europäisches Parlament beschließt neue Zahlungsdienstrichtlinie

„Beim Online-Shopping erleben wir immer wieder, wie weit der Europäische Binnenmarkt gekommen ist: Ein Geschenk mal eben aus Österreich bestellen und ein tolles Buch direkt aus England, das ist alles kein Problem mehr. Aber beim Bezahlen der Ware merkt man weiterhin den Unterschied. Dann wird nämlich auf den günstigen Preis oft noch eine ordentliche Gebühr geschlagen“, so Daniel Caspary, CDU-Europaabgeordneter für die Region Nordbaden.

Die vom Europäischen Parlament beschlossene Zahlungsdienstrichtlinie macht dementsprechend bargeldlose Zahlungen günstiger und zudem sicherer. Neben der bereits 2014 beschlossenen Deckelung der Gebühren für EC-Kartenzahlungen auf 0,2% und für Kreditkartenzahlungen auf 0,3% werden nun Aufschläge für Zahlungen per Kreditkarte sowohl im Geschäft als auch online verboten. In puncto Sicherheit werden die Bedingungen für Geschädigte von illegalen Zahlungen mit gestohlenen Kreditkarten wesentlich verbessert. Zudem sind nun auch Internet-Bezahldienste von der Zahlungsdienstrichtlinie erfasst, die somit den gleich hohen Sicherheitsanforderungen unterworfen werden wie traditionelle Zahlungen.

„Im derzeitigen Internetzeitalter verschwimmen nationale Grenzen. Deshalb ist es wichtig auch dafür zu sorgen, dass die Sicherheit beim Einkaufen im Internet grenzenlos ist“, findet Caspary. Die Neuregelungen der Zahlungsdienstrichtlinie treten Ende 2017 in Kraft. Weitere Informationen unter http://bit.ly/1WP81Ez.