Daniel Caspary eröffnet regelmäßiges Treffen von EU Handelsministern der EVP

Besonderer Fokus auf TTIP

Besonderer Fokus auf TTIP

Die Europäische Volkspartei (EVP) hat am Donnerstag ihr erstes Treffen der EU Handelsminister der EVP abgehalten. Die Diskussion fand kurz vor der Sitzung der EU Handelsminister statt. In Zukunft werden diese Treffen von Richard Bruton, Minister für Arbeit, Unternehmen und Innovation aus Irland und Daniel Caspary, nordbadischer Europaabgeordneter (CDU) und Sprecher der EVP im Ausschuss für Internationalen Handel des Europäischen Parlamentes ausgerichtet werden. In ihrer Sitzung beschäftigten sich die Minister mit TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership), das aktuell zwischen der Europäischen Union und den USA verhandelt wird.

Der Präsident der EVP, Joseph Daul, betonte die Tragweite solcher Koordinierungstreffen. „Um sich vor Ministerratssitzungen abstimmen zu können, hat die EVP schon lange verschiedene Minister aus unserer politischen Familie zusammengebracht. Die Verhandlung von TTIP mit den USA ist eines der wichtigsten Projekte der EU in Sachen Handel. Der Start dieser Ministerrunde steht symbolisch für den Einsatz der EVP für ein nachhaltiges TTIP, von dem unsere Bürger, Arbeitnehmer und Unternehmen profitieren, das unsere hohen Standards im Bereich der Lebensmittelsicherheit bestärkt und die Rolle Europas in der Welt behauptet.“

Handelsminister Bruton äußerte, dass „TTIP in Europa gerade zu dem Zeitpunkt Arbeitsplätze und Wachstum generieren kann, wenn das eine wie das andere dringend benötigt wird. Wir sollten bei TTIP immer im Hinterkopf behalten, dass die Partnerschaft direkt greifbare Jobs für Europäer auf dem ganzen Kontinent schaffen und die Erholung der Wirtschaft nachhaltig unterstützen kann. Jedoch haben viele Menschen Sorgen über das Abkommen geäußert, denen wir begegnen müssen. Dabei dürfen wir aber nicht die großen Chancen aus den Augen verlieren, die TTIP bietet.“

Daniel Caspary fügte hinzu: „Für die EVP sind die transatlantischen Beziehungen ein Grundpfeiler unserer Außenpolitik. Es ist unsere Aufgabe, sie weiter zu stärken. Ein vernünftiges TTIP würde uns erlauben, von dieser einzigartigen Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten weiter zu profitieren. Das Abkommen stellt den außenpolitischen Baustein unserer zukünftigen Arbeitsmarkt- und Wachstumspolitik dar und unterstützt unsere Anstrengungen, Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit, hohe Standards und Rechtssicherheit zu fördern sowie gleichzeitig unnötige Bürokratie abzubauen. TTIP wird Innovation und Forschung anregen, genau wie die Rolle Europas in einer sich rapide wandelnden Welt stärken.“

Das jüngste Zusammenkommen der EVP-Handelsminister steht in der Tradition anderer erfolgreicher EVP-Ministertreffen aus den Ressorts Wirtschaft und Finanzen, Energie, auswärtige Angelegenheiten, Beschäftigung, Landwirtschaft, Soziales, Verteidigung, Justiz, Inneres und Umwelt. Diese informellen und vertraulichen Unterredungen, die häufig vom Sitz der EVP in Brüssel aus organisiert und koordiniert werden, unterstreichen die vielseitig orientierten Verbindungen der Partei mit den Europäischen Institutionen, den Rat der Europäischen Union miteingeschlossen.