EU-Aktionsplan zur Digitalisierung der Verwaltung vorgelegt

Caspary: "Digitale Dienste effizienter, kostengünstiger und transparenter"

Caspary: "Digitale Dienste effizienter, kostengünstiger und transparenter"

Bis 2020 sollen alle Behörden und öffentlichen Stellen in der EU allen Menschen und Unternehmen vollständig digitale Dienste anbieten. Das ist das Ziel des von der Europäischen Kommission vorgestellten „e-Government Aktionsplans 2016-2020“, der Teil der Strategie für den digitalen Binnenmarkt ist. „Geringerer Verwaltungsaufwand und weniger Behördengänge sind für Bürger, Unternehmen und die Behörden selbst eine wesentliche Entlastung“, stellt der Europaabgeordnete fest.

Der Aktionsplan basiert auf folgenden Grundsätzen: Öffentliche Verwaltungen sollen ihre Dienstleistungen standardmäßig digital erbringen und Informationen nur einmalig erfassen. Weiterhin sollen die verschiedenen öffentlichen Stellen Informationen und Daten untereinander teilen, wobei höchste Standards für Datensicherheit und Vertrauenswürdigkeit gelten. Den Bedürfnissen von älteren Menschen oder Menschen mit Behinderung sollen die digitalen Dienstleistungen Rechnung tragen und unkompliziert über organisatorische Grenzen hinweg im gesamten EU-Binnenmarkt ausgetauscht werden. „Anstatt wiederholter Behördengänge können Verwaltungsfragen am Computer per Mausklick erledigt werden. Im Vergleich zu der bisherigen analogen Praxis ist dies ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen Verwaltung“, hebt Caspary hervor.

Bereits bis Ende 2017 sollen erste Maßnahmen und Pilotprojekte umgesetzt werden, darunter elektronische Patientenakten, die Möglichkeit der elektronischen Signatur („e-signature“) und Auftragsvergabe („e-procurement“).