EU-Zuschüsse für Städtepartnerschaften

Schwerpunkte des Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ für 2015 festgelegt

Schwerpunkte des Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ für 2015 festgelegt

„Der Zweite Weltkrieg prägt die Europäische Union bis heute, unser bisheriger Weg wäre ohne diesen Einschnitt ganz anders“, sagt Daniel Caspary, christdemokratisches Mitglied des Europäischen Parlaments. Da sich in diesem Jahr das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 70. Mal jährt, hat die Europäische Kommission diesen für das Jahr 2015 als eines der Schwerpunktthemen für das Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ festgelegt. Städtepartnerschafts- und Bürgerschaftsprojekte, die die Intoleranz als Wegbereiter humanitärer Verbrechen thematisieren, sowie solche, die sich mit der Nachkriegsarchitektur Europas beschäftigen, sollen besondere Förderung erfahren.

Nicht nur die Vergangenheit bestimmt jedoch das diesjährige Programm, sondern auch die Zukunft: Ein weiterer Schwerpunkt sind neue Formen des demokratischen Engagements und der zivilen Teilhabe. „Beide Schwerpunkte sind aktueller denn je“, findet Caspary. „Die in Europa gewachsene Toleranz wird von Bewegungen à la Pegida oder von Vorfällen wie Anfang Januar in Paris bedroht. Und auch die demokratische Struktur der EU ist aktuell stark in der Debatte. Diese Themen in den europäischen Städtepartnerschaften aufzuarbeiten, ist eine hervorragende Idee.“

Die Berücksichtigung der Schwerpunkte kann zusätzliche Punkte in der Bewertung des Projektantrags bringen, ist jedoch nicht obligatorisch. Die nächste Abgabefrist ist der 1. März 2015.

Weitere Informationen unter http://www.kontaktstelle-efbb.de/.