Europawahlen 2014: Daniel Caspary auf Platz 2 der CDU-Landesliste

Landesvertreterversammlung der CDU in Fellbach

Landesvertreterversammlung der CDU in Fellbach

Der 37-jährige Europaabgeordnete Daniel Caspary (Weingarten) wurde von seiner Partei am Samstag erneut als Kandidat für die Europawahlen im Mai 2014 aufgestellt. Mit 89 % der abgegebenen Stimmen steht Caspary auf dem als sicher geltenden Platz 2 der CDU-Landesliste. Auf Platz 1 der Liste wählten die rund 300 Delegierten den Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland (Gerlingen).

 Caspary, seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments, arbeitet  dort vor allem im Ausschuss für Internationalen Handel mit. Dort ist er der so genannte Koordinator (Sprecher) der christdemokratischen EVP-Fraktion und in dieser Funktion auch Mitglied des Fraktionsvorstands. Zudem arbeitet er im Petitionsausschuss sowie im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie mit. In letzterem hat er seinen Schwerpunkt in der Energiepolitik und der Energieforschung – den Bereichen, in denen auch unser deutscher Kommissar Günther H. Oettinger Verantwortung trägt.

 In seiner Vorstellung ging Caspary vor allem auf die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger, aber auch auf Europas Vorteile im täglichen Leben ein: „Immer wieder höre, merke und verstehe ich: viele Menschen haben Vertrauen in Europa verloren und haben heute größere Sorgen: Was passiert mit meinem hart Ersparten? Kann ich in Zukunft von meiner Rente leben? Wie sicher ist mein Arbeitsplatz? Was passiert mit unserer Währung? Was haben die mit der Wasserversorgung vor? Erdrückt uns die Bürokratie von denen da oben? Wir wissen: Europa geht es nicht dann gut, wenn es den Bürokraten, den Regierungschefs oder uns Abgeordneten gut geht, sondern Europa geht es dann gut, wenn es unseren Bürgerinnen und Bürgern gut geht! Dies muss weiterhin im Herzen unserer Arbeit stehen,“ so Caspary

 Neben allen Sorgen und aller Kritik höre er aber auch: „Die Mehrheit schätzt die offenen Grenzen, den offenen Binnenmarkt und einen fairen Welthandel. Viele schätzen die Freizügigkeit, die Reisen ohne Grenzkontrollen, das praktische Bezahlen mit einer gemeinsamen Währung. Die Jüngeren schätzen Schüleraustausche, Auslandssemester oder Praktika in den Nachbarländern oder einfach nur die dank Europa bezahlbaren Mobilfunkgebühren im Ausland. In den kommenden Jahren müssen wir diese Vorteile verteidigen, verbessern und weiter voranbringen, damit wir alle auch in Zukunft die Vorteile eines geeinten Europas im täglichen Leben spüren und wir das dringend nötige Vertrauen in unsere Politik und unser Europa zurückgewinnen!“