Immer informiert: Schnellwarnsystem RAPEX warnt vor gefährlichen Produkten

Caspary: “Alleine bei Kinderspielzeug über 600 Produktwarnungen im letzten Jahr”

Das von der Europäischen Kommission im Jahr 2003 ins Leben gerufene Schnellwarnsystem RAPEX warnt vor Produktgefahren bei „Non-Food“-Erzeugnissen, wie Spielwaren, Kosmetikartikeln, Kleidung und Maschinen. 2.201 Warnmeldungen wurden 2017 über RAPEX abgesetzt.

Neben den 28 EU-Mitgliedstaaten nehmen auch Island, Liechtenstein und Norwegen an dem RAPEX-System teil. Die Warnungen werden unter den national zuständigen Behörden ausgetauscht. Jede Woche werden circa 50 Warnmeldungen erfasst. Die größte Anzahl an Warnmeldungen entfiel auf Kinderspielzeug (29 Prozent), gefolgt von Kraftfahrzeugen- und zubehör (20 Prozent) sowie Kleidungs-, Textil- und Modeartikel (12 Prozent). Eine eindeutige Tendenz ist bei den Herkunftsländern, in denen die gemeldeten Produkte hergestellt wurden, erkennbar: Mehr als die Hälfte aller Produktwarnungen (53 Prozent) bezogen sich 2017 auf Produkte aus China (1.155). Ungefähr jede vierte Warnung (26 Prozent) bezog sich auf Produkte, die aus europäischen Ländern stammen (413). Die Warnmeldungen sind für jedermann öffentlich verfügbar. Mit zugeschnittenen Benachrichtigungen und Meldungsabonnements bleiben Verbraucher immer auf dem aktuellen Stand. „Das RAPEX-System zeigt, wie effizient und zuverlässig europäischer Verbraucherschutz funktioniert“, unterstreicht der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU).

Alle Meldungen des RAPEX-Schnellwarnsystems sind unter https://tinyurl.com/RapexDatenbank verfügbar.