Ökologischer Welthandel schafft Arbeitsplätze und fördert Umweltschutz

“Ein freier Welthandel mit umweltfreundlichen Waren schafft Arbeitsplätze in Deutschland mit seiner hochtechnologisierten Exportindustrie und gibt dem globalen Umweltschutz neuen Schub. Ich unterstütze deshalb die Initiative der EU-Kommission”, sagte der aussenhandelspolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Daniel Caspary (CDU) in Reaktion auf die Ankündigung der EU-Kommission auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, im Rahmen der “Green Goods” Initiative umweltfreundliche Güter von Handelszöllen auszunehmen.

“Dieser Ansatz kann ein Paradigmenwechsel im Welthandel sein: Handelsbestimmungen sollen sich nicht mehr an den Staaten ausrichten, sondern an den Waren”, sagte Caspary. Zudem sei dieser Ansatz praktikabler als die seit Jahren diskutierten und fast undurchführbaren Einfuhrausgleichsabgaben.

“Damit könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: in Deutschland könnten neue Arbeitsplätze in der Exportindustrie entstehen, und zugleich leistet der Handel mit diesen Gütern einen aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz”.

Die “Green Goods”-Initiative der EU-Kommission sieht vor, die Zölle auf 54 umweltfreundliche Produkte zu senken. Ziel ist ein umfassendes Abkommen darüber im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO.