Starkwachsende Wolfspopulation schafft zunehmende Probleme

Caspary: „Die Kommission muss jetzt handeln, um besonders die Menschen in den ländlichen Regionen Europas zu unterstützen.“

Die Europäische Union hat in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt viele Erfolge erzielt. Aus Sicht vieler Fachleute entwickelt sich auch die Wiederansiedlung des Wolfs immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte.

„Die stark steigenden Wolfszahlen führen jedoch zu verschiedenen Herausforderungen in den betroffenen Regionen. Allein in Deutschland ist der wolfsverursachte Nutztierschaden beispielsweise stark angestiegen und ist in den vergangenen Jahren sogar exponentiell gewachsen. Während es im Jahr 2000 noch keinen einzigen wolfsverursachten Nutztierschaden gab, liegt die Anzahl der getöteten Tiere im Jahr 2020 bereits bei knapp 3.500“, so der Europaabgeordnete Daniel Caspary.

Die Nutztierschäden durch den Wolf stellen eine große Herausforderung für den ländlichen Raum dar. In einem Brief an die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der dieser Redaktion vorliegt, fordern Caspary und die Abgeordneten die Kommission auf, jetzt Maßnahmen vorzuschlagen, um die Zahl der Wölfe in der EU begrenzen zu können. „Auch sollte die länder- und regionenübergreifende Zusammenarbeit, insbesondere in den Grenzregionen, gestärkt werden“, sagt Daniel Caspary.

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