Studien- und Forschungsaufenthalt in der EU vereinfacht

Caspary: “Neuregelung bringt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“

Caspary: “Neuregelung bringt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“

Durch den Beschluss des Europäischen Parlaments werden Aufenthalte in der EU für Studierende und Forscher aus Drittstaaten wesentlich attraktiver. „Wer die Überalterung der Bevölkerung und den Mangel an Fachkräften beklagt, der weiß, wie wichtig es ist, bei diesem Thema am Ball zu bleiben“, hebt der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) hervor.

Durch die Neuregelung haben Drittstaatenangehörige das Recht, nach Abschluss ihres Studiums bzw. der Forschung für weitere Monate (mindestens neun) im dem jeweiligen EU-Mitgliedsstaat zu bleiben, um einen Arbeitsplatz zu suchen oder ein Unternehmen zu gründen. Weiterhin wird der bürokratische Aufwand verringert, wenn sie sich während des Aufenthalts in ein anderes Mitgliedsland begeben. Dort dürfen sie auch länger bleiben, als es derzeit erlaubt ist. Forscher können ihre Familien mitbringen, die während des Aufenthalts ebenso erwerbstätig sein können und Studenten dürfen neben ihrem Studium mindestens 15 Stunde pro Woche arbeiten.

Auch Praktikanten und Freiwilligen im Rahmen des Europäischen Freiwilligenprogramms bietet der Beschluss durch einheitliche Einreisebedingungen handfeste Vorteile. Darüber hinaus können die Bestimmungen auch auf Au-Pairs, Schüler und andere Freiwillige aus Drittländern ausgedehnt werden, um die Einreise zu erleichtern und ihre Rechte zu garantieren.

„Das Potenzial der Neuregelung liegt auch für unsere Region auf der Hand. Als Technologie- und Forschungsstandort sind wir auf kluge Köpfe angewiesen“, hält Caspary fest.