Arbeitsplätze in Mannheim gefährdet

Bürgermeister Rolf Schmidt und Europakandidat Daniel Caspary besuchen Rheinchemie

Bürgermeister Rolf Schmidt und Europakandidat Daniel Caspary besuchen Rheinchemie

“Wir werden alles unternehmen, um die Gefahr für einige tausend Arbeitsplätze in der Region abzuwenden,” so Bürgermeister und CDU-Kreisvorsitzender Rolf Schmidt bei einem Besuch des Traditionsunternehmens Rheinchemie in Mannheim-Rheinau.

Auf Einladung Schmidts besuchte der CDU-Europakandidat Daniel Caspary das Chemieunternehmen. Nachdem der Mannheimer Bürgermeister bei einem Unternehmensbesuch im Februar auf die Gefahr für die Arbeitsplätze hingewiesen wurde, wollte er auf Worte Taten folgen lassen: der 28-jährige Technische Diplomvolkswirt Daniel Caspary, Handlungsbevollmächtigter bei der MVV Energie AG, wird ab der Europawahl am 13. Juni mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Mannheim in Europa vertreten.

Die so genannte REACH-Richtlinie soll nach ihrer Verabschiedung im Europäischen Parlament Unternehmen dazu zwingen, sämtliche eingesetzte chemische Stoffe auf ihre möglichen Gefährdungspotentiale hin zu untersuchen. Viele Unternehmen befürchten nun, daß sie künftig ihre Spezialisten statt für Forschung und Entwicklung neuer Produkte für die millionenteure Erfassung alter Produkte einsetzen muß. Gleichzeitig könnte es passieren, daß etliche vollkommen ungefährliche Rohprodukte gänzlich vom Markt verschwinden “Und dies, obwohl man aufgrund jahrelanger Erfahrung die meisten Stoffe und ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sehr gut kennt,” so Caspary. Die Verlagerung von Arbeitsplätzen nach China oder Osteuropa wird die Folge sein.

Caspary sagte Bürgermeister Schmidt und dem Geschäftsführer der Rheinchemie, Dr. Anno Borkowsky zu, sich nach seiner Wahl für eine sinnvolle Änderung der Richtlinie einzusetzen – im Interesse der Menschen und der 550 Arbeitsplätze am Standort Mannheim.

Unser Bild zeigt von rechts nach links:
Geschäftsführer Rhein-Chemie Dr. Anno Borkowsky, Bürgermeister Rolf Schmidt, Europakandidat Daniel Caspary, Frau Martina Bitterlich, Marketing und den Umweltschutz- und Sicherheitsbeauftragten Dr. Wolfram Speck