Emissionshandel darf kein Standortnachteil sein

Daniel Caspary setzt sich für Mannheimer Großkraftwerk ein

Daniel Caspary setzt sich für Mannheimer Großkraftwerk ein

Im Rahmen eines Informationsbesuchs im Großkraftwerk Mannheim hat sich der Europaabgeordnete Daniel Caspary hinter den hiesigen Dienstleister gestellt: “Der Emissionshandel darf kein Standortnachteil für unsere Energieproduktion vor Ort sein”, meinte Caspary nach seinem Gespräch mit Vorstandsmitglied Wolfgang Frey. Der Energiefachmann der EVP-ED-Fraktion kritisierte insbesondere die hohen sechsstelligen Gebühren, die das Großkraftwerk Mannheim als Verwaltungsgebühren für den Erhalt der CO2-Zertifikate an die Bundesregierung zahlen musste.

Caspary sagte den Betreibern zu, mittels einer parlamentarischen Anfrage im Europäischen Parlament die Gebührensituation in Europa zu überprüfen, um zu vermeiden, dass durch die Abkassiererei der Bundesregierung weitere Standortnachteile für deutsche Unternehmen entstehen und Arbeitsplätze gefährdet werden. Der Europaabgeordnete war Ende vergangen Monats in das Direktorium der Europäischen Energiestiftung (EEF) gewählt worden und setzt sich im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie für eine sichere, kostengünstige und umweltverträgliche Energieversorgung ein.

Das Großkraftwerk Mannheim lobte Caspary wegen dessen fortschrittlicher und zukunftsorientierter Ausrichtung. Insbesondere die Verbindung von Stromproduktion und Fernwärmeauskopplung (KWK) findet seine ungeteilte Zustimmung: „Das Mannheimer Großkraftwerk ist damit vorbildlich in ganz Europa”, so Caspary zum Abschied.