EU-Forschungsstandort Karlsruhe weiter ausbauen

Caspary besucht FZK - Besuch von Forschungskommissar Potočnik 2005

Caspary besucht FZK - Besuch von Forschungskommissar Potočnik 2005

Der Stutenseer Europaabgeordnete Daniel Caspary war zu Gast im Forschungszentrum Karlsruhe – und zeigte sich beeindruckt vom dortigen Forschungsstand zur Kernfusion. Der Informationsbesuch diente in erster Linie der Diskussion des aktuellen Stands der Fusionsforschung und umfasste die entsprechenden Einrichtungen des FZK. Direktor Dr. Janeschitz hielt einen äußerst interessanten Vortrag zur Fusionsforschung, bei dem es auch um den in der Entwicklung befindlichen Kernfusionsreaktor ITER und den geplanten Fusionsreaktor DEMO ging. Auf dem Programm standen außerdem die Besichtigung des Tritium Labors Karlsruhe mit Dr. Glugla und die Besichtigung von TOSKA, einem Labor zum Testen von Magnetspulen, geführt von Dr. Fietz.

Daniel Caspary, der als Energiefachmann der Europäischen Volkspartei jüngst in das Direktorium der europäischen Energiestiftung (EEF) gewählt wurde, lobte die Arbeit des FZK. Sein besonderes Interesse galt dem experimentellen Fusionsreaktor ITER, der auf dem Weg ist, ein elementarer Bestandteil der wirtschaftlichen und umweltverträglichen Nutzung der kontrollierten Kernfusion zu werden. Caspary erklärte im Anschluss an seinen Besuch: “Der Forschungsstandort Karlsruhe ist ein herausragender Bestandteil der europäischen Kernfusionsforschung und spielt eine entscheidende Rolle bei unseren künftigen Vorhaben in der Energiepolitik.”

Caspary versprach, sich weiterhin für solche zukunftsfähige und innovative Energiekonzepte einzusetzen. Bei einem Gespräch mit dem neuen Energiekommissar Janez Potočnik am Rande der heutigen Ausschussitzung in Brüssel konnte er diesen dafür gewinnen, im kommenden Jahr gemeinsam entsprechende Einrichtungen in Nordbaden zu besichtigen. Caspary will sich außerdem bemühen, auf europäischer Ebene weitere Fördermittel für den Forschungsstandort Karlsruhe zu erlangen.