Europaabgeordneter Daniel Caspary besucht den Musikpark

KPV Mannheim diskutiert über Zuschüsse

KPV Mannheim diskutiert über Zuschüsse

In den Jungbusch zog es den Europaabgeordneten Daniel Caspary, der auf Einladung des Kreisverbandes Mannheim der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU/CSU Deutschlands (KPV) den Musikpark besuchte. Geschäftsführer Christian Sommer konnte den CDU-Abgeordneten und die KPV-Mitglieder mit einigen Fakten informieren. Über 130 Arbeitsplätze verteilen sich auf ca. 40 Unternehmen in dem voll ausgelasteten Musikpark, das deutschlandweit das erste Gründerzentrum der Musikbranche ist. Zwischenzeitlich versuchen andere Städte das Mannheimer Modell zu kopieren und ebenfalls Angebote an junge Unternehmen zu unterbreiten. KPV-Vorsitzender Dr. Rolf Neuhaus bestätigte aus seiner Zeit als Aufsichtsratsmitglied der Musikpark GmbH, dass die Nachfrage an Räumlichkeiten schon früher enorm war. Mit der Vernetzung zu anderen Unternehmen der Branche und dem Ausbau zum Gesamtdienstleister übertrifft der Musikpark alle Erwartungen. Selbst die Veranstaltung von Konzerten gerät nicht zur Nebensache. Die enge Kooperation zur gerade einmal ein paar Schritte entfernten Popakademie ist von großer Bedeutung und hat dem Land Baden-Württemberg die Standortentscheidung für Mannheim leicht gemacht. Wie Sommer ausführte, hat sich der Musikpark ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. So will man wesentlich beitragen, dass Mannheim eines von fünf deutschen Zentren der Musikbranche bleiben wird. In diesem Zusammenhang könnte der Musikpark noch ausgebaut werden. Zwei Grundstücke gegenüber der Popakademie hat sich die Stadt Mannheim bereits gesichert. Jetzt gilt es an die Finanzierung des Aus- und Umbaus zu gehen. Natürlich wurde Caspary mit Zuschusswünschen aus den EU-Fördertöpfen konfrontiert. So wurde bereits der Musikpark im Rahmen der Ziel-II Förderung des Jungbusches bereits berücksichtigt. Wie Caspary ausführte, verfüge die EU über 268 verschiedene Fördertöpfe, deren Fördervoraussetzungen sich stellenweise äußerst kompliziert gestalten und ein hohes Maß an Bürokratie mitsichbringen. Eine Bündelung der in der Metropolregion vorhandenen Stellen, die sich damit befassen, wäre anzustreben.