Caspary kritisiert EnBW: Kauf von weiteren MVV-Anteilen wäre Gift für den Wettbewerb

Höhere Preise für die Verbraucher wären wahrscheinliche Folge

Höhere Preise für die Verbraucher wären wahrscheinliche Folge

Karlsruhe/Mannheim. Der nordbadische Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) kritisierte die Pläne der EnBW, weitere Anteile am Mannheimer Regionalversorger MVV Energie zu kaufen: “Der Kauf von weiteren MVV-Anteilen durch die EnBW wäre Gift für den Wettbewerb in der Region”, so das Mitglied im Ausschuß für Industrie, Forschung und Energie im Europäischen Parlament. “Höhere Preise für die Verbraucher wären die wahrscheinliche Folge.”

Es könne nicht sein, daß die Europäische Union versuche, den Energiemarkt weiter zu öffnen um durch mehr Wettbewerb günstigere Energiepreise für die Endkunden zu erreichen und dann die EnBW versuche, ihren Einfluß auf den größten Konkurrenten und Mitbewerber bei zahlreichen Ausschreibungen in Baden-Württemberg weiter zu erhöhen, so der Christdemokrat. “Schon der jetzige 15%-Anteil der EnBW an der MVV ist vor diesem Hintergrundbsehr kritisch zu sehen”, so Caspary. “Ich werde deshalb das Kartellamt bitten, diese Pläne der EnBW kritisch zu überprüfen,” so der Abgeordnete.