Caspary: Benachteiligung von Deutsch als EU-Sprache muss ein Ende haben

Caspary kritisiert Kommissar Orban: Ausschreibungen und Internet-Seiten müssen auf Deutsch vorliegen

Caspary kritisiert Kommissar Orban: Ausschreibungen und Internet-Seiten müssen auf Deutsch vorliegen

Der nordbadische Europaabgeordnete Daniel Caspary fordert die Kommission auf, die Benachteiligung von Deutsch gegenüber Englisch und Französisch zu beenden. “Insbesondere die Ausschreibungen und die Internetseiten müssen auf Deutsch vorliegen”, fordert Caspary. “Es kann nicht sein, dass die deutschsprachigen Bürger und Unternehmen dadurch benachteiligt sind, dass Ausschreibungen und wichtige Informationen nicht in ihrer Muttersprache vorliegen. Ich sehe keinen Grund, warum viele Dokumente nur auf Englisch und Französisch veröffentlicht werden. Deutsch ist die meistgesprochene Muttersprache in der EU und sollte auch entsprechend behandelt werden.”

Caspary kritisiert die Haltung des für Mehrsprachigkeit zuständigen Kommissars Leonard Orban, der die derzeitige Praxis nicht ändern möchte. Caspary: “Ich fordere Herrn Orban auf, seine Haltung zu überdenken. Die EU wird vor allem dann von den Bürgern angenommen, wenn sie einfachen Zugang zu den Informationen haben. Fremdsprachige Texte sind da ein großes Hindernis.”