Caspary fordert Bestandsschutz für EU-Programm im Nordschwarzwald

Caspary: Gemeinden in den Randzonen müssen weiter zum Fördergebiet von LEADER gehören

Caspary: Gemeinden in den Randzonen müssen weiter zum Fördergebiet von LEADER gehören

Der nordbadische Europaabgeordnete Daniel Caspary fordert die Europäische Kommission auf, allen Gemeinden im bisherigen Fördergebiet des EU-Programms LEADER+ Bestandsschutz gewähren. Caspary: “Der Nordschwarzwald ist ein gewachsener Wirtschafts- und Kulturraum. Viele Städte und Gemeinden nutzen das EU-Programm LEADER+ zur Weiterentwicklung des ländlichen Raumes für zukunftsweisende Projekte. Auch die Gemeinden in den Randzonen sind Teil dieses Raumes. Eine Zerschneidung des LEADER-Gebietes aus formalen Gründen macht keinen Sinn.”

Das EU-Programm LEADER+ fördert Projekte zur Weiterentwicklung des ländlichen Raumes. Für die neue Förderperiode bis 2013 steht zu befürchten, dass einige Gemeinden an den Rändern des Gebietes aufgrund ihrer räumlichen Nähe zu den Ballungsräumen Stuttgart und Karlsruhe aus dem Programmgebiet fallen.

Der Europaabgeordnete Daniel Caspary hat sich deshalb in einem Brief an die zuständige EU-Kommissarin Mariann Fischer-Boel gewandt, um für alle bisher beteiligten Gemeinden einen Bestandsschutz zu erreichen. Caspary: “Ich hoffe, dass Frau Fischer-Boel die örtlichen Gegebenheiten im Nordschwarzwald berücksichtigt. Der Nordschwarzwald als europäischer Kultur- und Naturraum sollte weiterhin Unterstützung für seinen guten Weg erhalten. ”