Daniel Caspary MdEP und Joachim Kößler MdL begrüßen Förderprogramm für Metzgereien

Erfolgreicher Vorstoß der beiden Abgeordneten bei der Landesregierung / Föderung auch durch EU-Mittel

Erfolgreicher Vorstoß der beiden Abgeordneten bei der Landesregierung / Föderung auch durch EU-Mittel

Der nordbadische Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) und der Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Bretten Joachim Kößler (CDU) begrüßen die von Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL (CDU) in Aussicht gestellte Förderung von Investitionen von Metzgereien im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum 2008. “Dies hilft den Metzgereien mit eigener Schlachtung, die Anforderungen des neuen EU-Lebensmittelhygienepakets bis 2009 zu erfüllen. Ich freue mich, dass Minister Hauk unseren entsprechenden Vorschlag aufgegriffen hat. Statt einer drohender Schließung von kleinen Metzgereien mit eigener Schlachtung wird diesen nun eine hervorragende Investitionshilfe geboten”, so Caspary. Das wichtigste Ziel sei die Erhaltung der hauseigenen Schlachtung. “Angesichts immer wieder kehrender Fleischskandale ist es für die Verbraucher wichtig zu wissen, woher ihr Fleisch kommt und welche Qualität sie erwarten können. Hierzu tragen wir nun bei.”, so Kößler.

Die beiden Abgeordneten hatten bei Landwirtschaftsminister Peter Hauk ein entsprechendes Förderprogramm im Rahmen des baden-württembergischen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum angeregt. Die neuen Fördermöglichkeiten werden teilweise auch mit EU-Mitteln aus den Strukturfonds finanziert. Daniel Caspary: “Dies ist ein gutes Beispiel, wie Europapolitik und Landespolitik ineinandergreifen und sich gegenseitig unterstützen können.”

Derzeit überprüfen die Landratsämter in zahlreichen Betrieben vor Ort, inwieweit die geltenden Hygieneanforderungen erfüllt sind. Die EU hat dabei auf konkrete bauliche und technische Vorschriften weitgehend verzichtet und sich an der Zielvorgabe orientiert, dass Lebensmittelunternehmen nur unbedenkliche Lebensmittel produzieren und in Verkehr bringen sollen. Bis zur vollständigen Anwendung der Verordnung haben die betroffenen Betriebe bis Ende 2009 Zeit.