Daniel Caspary MdEP: Strengere Kontrollen für mehr Produktsicherheit notwendig

Fokus muss auf der Verbesserung der Kontrollen vor Ort liegen

Fokus muss auf der Verbesserung der Kontrollen vor Ort liegen

Der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) fordert angesichts unsicherer Importe aus Fernost, im Sinne des Verbraucherschutzes die Vor-Ort-Kontrollen zu verstärken. Daniel Caspary: “Der Fall der Spielzeuge aus China zeigt, dass es einen Handlungsbedarf gibt. Hier sollte der Fokus vor allem darauf liegen, die Kontrollen vor Ort zu verstärken.” Als Mitglied des Ausschusses für internationalen Handel, wisse er um die Probleme mit gefälschten Produkten, aber auch gefälschten Sicherheitszeichen.” Den Verbrauchern und den heimischen Herstellern, die sich an Sicherheitsstandards halten, ist mehr damit gedient, wenn wir in der Fläche eine hohe Kontrolldichte garantieren. Noch höhere Sicherheitsstandards machen dann keinen Sinn, wenn ihre Einhaltung nicht kotnrolliert wird.” Bei der Aushandlung von Handelsabkommen müsse in Zukunft noch mehr darauf geachtet werden, dass es zu Regelungen komme, die Fragen der Produktsicherheit thematisieren, so Caspary während der heutigen Plenartagung des Europäischen Parlaments in Straßburg. Die Verbraucher müssten sich darauf verlassen können, dass Produkte aus dem In- und Ausland bereits gewisse Sicherheitsstandards erfüllen, so Caspary. In China und anderen Ländern sei das Problem zwar erkannt. Aber lange Lieferketten und unklare Herkunft von Zulieferprodukten führten zu Schwierigkeiten, so der Handelsexperte. Daniel Caspary: “Insbesondere die Importeure trifft eine besondere Verantwortung. Sie müssen sicherstellen, dass die eingeführten Produkte die europäischen Sicherheitsstandards erfüllen. Allerdings würden protektionistische Maßnahmen nur zur Verteuerung für die Konsumenten führen und nichts am Sicherheitsproblem verbessern.”