Daniel Caspary MdEP: Klagen aus Verkehrsunfällen innerhalb der EU jetzt auch im Heimatland möglich

Große Erleichterung für betroffene Bürger aus unserer Heimatregion

Große Erleichterung für betroffene Bürger aus unserer Heimatregion

“Geschädigte von Verkehrsunfällen im Ausland haben es künftig deutlich leichter, ihre Forderungen gegenüber ausländischen Unfallgegnern gerichtlich durchzusetzen,” so der nordbadische Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU). Dies schafft auch für die Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein-Neckar-Region und dem Nordschwarzwald mehr Rechtssicherheit beispielsweise bei Urlaubsreisen ins europäische Ausland.

Der Abgeordnete verweist in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) wonach Klagen von Geschädigten eines Verkehrsunfalls im EU-Ausland nun auch in dessen Heimatland erhoben werden können. “Dies stärkt die Rechte von Unfallopfern, die sich bei Unfällen im Ausland oft mit Sprachproblemen und einem anderen Rechtssystem auseinandersetzen mussten. Damit rückt Europa wieder ein Stück mehr zusammen,” so Caspary. In einem Urteil hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass bei Unfällen im EU-Ausland Klagen gegen die Versicherung eines Unfallgegners auch im Heimatland möglich sind. “Für viele Bürgerinnen und Bürger sind Reisen ins europäische Ausland Normalität. Jetzt haben sie bessere Möglichkeiten, sich gegen eine unfaire Behandlung bei Unfällen zu wehren. Für die europäischen Versicherungen bedeutet dies, dass sie verstärkt im Sinne der Unfallopfer handeln müssen” , so der Europaabgeordnete.