Daniel Caspary MdEP: EU-Förderung für Städtepartnerschaften vor allem für neue Ideen

Caspary: Größerer Wettbewerb um Fördermittel zwingt zu mehr Flexibilität

Caspary: Größerer Wettbewerb um Fördermittel zwingt zu mehr Flexibilität

Der nordbadische Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) teilte nach einem Gespräch mit Vertretern der EU-Kommission mit, dass die EU-Fördermittel für Städtepartnerschaften vor allem in innovative Projekte fließen. “Angesichts eines größeren Wettbewerbs um die vorhandenen Mittel müssen sich die betroffenen Kommunen darauf einstellen, dass es immer mehr auf die Qualität der Förderanträge ankommt. Gut dokumentierte und vor allem innovative Projekte haben gute Chancen, gefördert zu werden.”

Im vergangenen Jahr seien rund 55 Prozent der eingereichten Projekte angenommen worden, hiervon überdurchschnittlich viele Projekte aus Deutschland. Damit liege die Annahme-Quote über dem Durchschnitt der EU-Programme. Das entsprechende Programm “Europa für Bürgerinnen und Bürger” biete neben der Föderung des klassischen Austausches auch Gelder für thematische Netzwerke an, so der Europaabgeordnete. “Vielleicht können die Möglichkeiten auch Anlass sein, neue Wege bei den Städtepartnerschaften zu beschreiten.” Außerdem gebe es neue Förderlinie für die Pflege langjähriger Partnerschaften.

Sorge bereitet dem Europaabgeordneten, dass mit der Antragstellung ein hoher Verwaltungsaufwand verbunden sei. “Ich fordere die Kommission auf, nach Wegen zu suchen, wie das Antragsverfahren vereinfacht werden kann. Gerade für kleinere Gemeinden darf die Antragstellung nicht unmöglich gemacht werden.” Hierzu werde es in den kommenden Wochen weitere Gespräche mit Kommissionsvertretern geben.