Daniel Caspary MdEP: Heimische Unternehmen profitieren von Beseitigung weiterer Handelshemnisse innerhalb der EU

Caspary: Deutsches GS-Zeichen bleibt erhalten - gut für die Verbraucher

Caspary: Deutsches GS-Zeichen bleibt erhalten - gut für die Verbraucher

Der nordbadische Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) begrüßt die heutige Annahme der neuen Regelungen für den Handel mit Gütern im EU-Binnenmarkt durch das Europäische Parlament. “Gerade unsere heimischen mittelständischen Unternehmen werden von der Beseitigung weiterer Handelshemmnisse im europäischen Binnenmarkt profitieren.” Von nun an sollen Produkte, die einem Mitgliedstaat rechtmäßig verkauft werden können und deren technische Standards noch nicht harmonisiert wurden, auch in allen anderen Mitgliedstaaten ohne weitere Zulassung vertrieben werden. “Anstelle von aufwändigen Zulassungsverfahren in den anderen Mitgliedstaaten, können die Unternehmen nun ihre Produkte ohne bürokratischen Aufwand in ganz Europa verkaufen. Gerade unsere heimische Wirtschaft wird profitieren, da für insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen der Sprung in die Märkte unserer Nachbarländer wesentlich einfacher wird”, so der Europaabgeordnete. Durch die gegenseitige Anerkennung der nationalen technischen Vortschriften würden bis zu 150 Milliarden Euro im europäischen Güterhandel eingespart werden, was für unsere nordbadische Heimatregion eine Ersparniss von ca. 1,2 Milliarden Euro bedeutet.

Caspary sieht jedoch auch den Verbraucher im Vorteil: “Das Angebot an Produkten wird steigen und der Wettbewerb. Dank der Bemühungen der CDU/CSU-Europaabgeordneten konnte das deutsche GS-Prüfzeichen erhalten werden. Die deutschen Verbraucher haben also weiterhin die Gewähr für geprüfte Sicherheit.” Die Kommission habe nun den Auftrag ein europäisches Sicherheitskennzeichen zu erarbeiten, um einen möglichst hohen Sicherheitsstandard in Europa zu gewährleisten. Caspary, der sich schwerpunktmäßig mit der europäischen Außenhandelspolitik befasst, sieht darin auch ein wichtiges Signal in Richtung China. “Europäische Verbraucher müssen auch bei Importwaren sicher sein können, dass von diesen keine Sicherheitsrisiken ausgehen. Leider gab manche Fälle in der Vergangenheit hier Anlass zur Sorge.”