Europaabgeordneter Daniel Caspary: Milchbauern aus der Region brauchen langfristige Perspektiven

Caspary reagiert auf Aufruf der CDU Ottersweier: Heimische Milchwirtschaft muss eine Zukunft haben

Caspary reagiert auf Aufruf der CDU Ottersweier: Heimische Milchwirtschaft muss eine Zukunft haben

Der nordbadische Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) spricht sich nach der Einigung zwischen Milchbauern und Handel dafür aus, den Milchbauern in der Region langfristige Unterstützung zuzusagen. “Ich unterstütze Landwirtschaftsminister Peter Hauk und meine Kollegin Elisabeth Jeggle MdEP in der Forderung, einen aus dem EU-Agrarhaushalt gespeisten Milchfonds einzuführen.” Denn nach Einschätzung vieler Beteiligter sei ein Auslaufen der derzeitigen Milchquotenregelung nach 2015 absehbar, so der Europaabgeordnete. “Um am Markt bestehen zu können, sind Investitionen in den Betrieben notwendig. Hierbei dürfen wir die heimischen Milchbauern nicht alleine lassen;” fordert Caspary. Gerade Betriebe mit besonderen landschaftlichen Bedingungen wie im Schwarzwald hätten es schwer. “Ich finde daher die Idee einer besonderen Ausgleichszulage für Betriebe in diesen Regionen sinnvoll, ” unterstreicht der Europaabgeordnete.

Die CDU Ottersweier hatte sich an angesichts der aktuellen Krise auf dem Milchmarkt an den Europaabgeordneten gwandt. “Die Sorgen und Nöte unserer heimischen Landwirte müssen wir ernst nehmen. Der Erhalt der heimischen Milchviehwirtschaft trägt zum einen zu einer sicheren Versorgung und hoher Qualität bei, zum anderen ist er für den Bestand unserer Kulturlandschaft und einem aktiven, lebenswerten ländlichen Raum unverzichtbar,” folgert Daniel Caspary.