Caspary begrüßt neue europäische Jugendpolitik

Junge Menschen durch die Wirtschaftskrise besonders stark betroffen/Jugendpolitik wichtiger denn je

Junge Menschen durch die Wirtschaftskrise besonders stark betroffen/Jugendpolitik wichtiger denn je

Der nordbadische Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) begrüßt die neue Jugendpolitik mit dem Titel “Strategie für die Jugend-Investitionen und Empowerment” der Europäischen Kommission. “Die Jugendarbeitslosigkeit steigt rasant an. Viele junge Menschen leben in instabilen Verhältnissen. Hier muss die Politik eingreifen und aktiv werden”, so der 33-jährige Abgeordnete. Und die Zahlen verdeutlichen die Misere: Im Februar lag die Arbeitslosenrate in der Gruppe der unter 25-Jährigen bei 17,5% und ist damit mehr als doppelt so hoch wie die allgemeine Arbeitslosigkeit in der EU, welche bei 7,9% liegt.

Die neue Jugendpolitik der Kommission für das kommende Jahrzehnt setzt auf eine themenübergreifend Strategie und soll die Zusammenarbeit der EU-Länder in der Jugendpolitik verbessern. So zielen die Maßnahmen der EU darauf ab, die sich verändernden Erwartungen junger Menschen zu erfüllen und sie gleichzeitig zu einem Beitrag zur Gesellschaft zu ermutigen. ” Die außerschulische Bildung, ehrenamtliche Tätigkeiten und berufliche Bildung sind heute die Schlüsselfaktoren, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen”, glaubt Caspary.

So setzt die Jugendpolitik insbesondere auf Bildung, Beschäftigung, Kreativität und unternehmerische Initiative, soziale Integration, Gesundheit und Sport, Bürgerbeteiligung und Freiwilligentätigkeit. Diese politische Arbeit wird durch konkrete Maßnahmen in Form eines spezifischen Programms für junge Menschen unterstützt: JUGEND IN AKTION, welches mit Jugendbegegnungen, Freiwilligendienste und Unterstützung von Jugendorganisationen mehr europäische Bürgerschaft, Toleranz und Verständnis schaffen soll.