Daniel Caspary MdEP (CDU): «Haushaltsausschuß des Europäischen Parlaments gibt Mittel für Mitarbeiter von Heidelberger Druckmaschinen frei»

«Gutes Beispiel für effektive Hilfe der EU für von der Wirtschaftskrise betroffene Arbeitnehmer in der Region»

«Gutes Beispiel für effektive Hilfe der EU für von der Wirtschaftskrise betroffene Arbeitnehmer in der Region»

Im Haushaltsausschuss des Europäischen Parlaments wird heute über die Inaspruchnahme des Globalisierungsfonds für die Heidelberger Druckmaschinen abgestimmt. “Die Entscheidung des Ausschusses muß noch im Plenum bestätigt werden, ich bin dafür aber optimistisch”, erklärt der nordbadische Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU). “Die Entscheidung des Europäischen Parlaments ist ein gutes Beispiel, wie sich die EU um von der Wirtschaftskrise betroffene Arbeitnehmer in der Region kümmert. Priorität muss immer der Erhalt von Arbeitsplätzen haben; wo dies nicht möglich ist, müssen wir alles tun, den betroffenen Mitarbeitern und ihren Familien zu helfen”, so der Abgeordnete weiter.

Infolge der angespannten Wirtschaftslage ist die Heidelberger Druckmaschinen AG zu zahlreichen Entlassungen gezwungen. Der Großteil der Entlassungen entfällt auf das Bundesland Baden-Württemberg, insbesondere die Städte Heidelberg und Wiesloch in der Metropolregion Rhein-Neckar sowie die Städte Ludwigsburg und Amstetten.

Zur Abmilderung der Folgen soll daher nun im Rahmen des Gesamthaushaltsplans der Europäischen Union für das Haushaltsjahr 2010 der Europäische Fonds für die Anpassung an die Globalisierung in Anspruch genommen werden, um einen Betrag von 8 308 555 EUR bereitzustellen. Die Plenarabstimmung, in der die Entscheidung des Haushaltsausschusses bestätigt werden muss, ist für den 14. Dezember 2010 vorgesehen.