Unterstützung und Entlastung von Familienunternehmen

Caspary: „Die Leistungsträger unserer Gesellschaft fördern“

Caspary: „Die Leistungsträger unserer Gesellschaft fördern“

„Familienunternehmen sind das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Sie stellen durch ihre tiefe regionale Verwurzelung das entscheidende Bindeglied zwischen dem großen europäischen Binnenmarkt und der regionalen Wirtschaft dar“, sagt der Europaabgeordnete Daniel Caspary (CDU) aus dem nordbadischen Weingarten. Unternehmen in Familienhand repräsentieren 85% der europäischen Wirtschaft und schaffen 60% der Arbeitsplätze im Privatsektor.

Das Europäische Parlament hat nun in einer Entschließung die Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, nationale Regelungen zur Erbschafts-, Schenkungs- und Unternehmensbesteuerung so anzupassen, dass Familienunternehmen keine Nachteile für ihr Eigenkapital und ihre Investitionen mehr erwachsen. Gleichzeitig regt das Parlament die Aufnahme von Kriterien wie Eigentum, Leitung und Kontrolle in die KMU-Definition (KMU = Kleine und Mittlere Unternehmen) der Europäischen Kommission an. So sollen Familienunternehmen, die nicht mehr als KMU gelten, aber gleichzeitig weit von einem multinationalen Großkonzern entfernt sind, Zugang zu Fördermöglichkeiten erhalten und von bürokratischen Auflagen befreit werden. Weiterhin soll eine ständige Arbeitsgruppe speziell für Familienunternehmen Parlament und Mitgliedsstaaten regelmäßig über deren Bedürfnisse und Besonderheiten Bericht erstatten.

„Es ist höchste Zeit, dass die Politik der entscheidenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rolle von Familienunternehmen endlich durch eine konsequente Entlastung Rechnung trägt“, so Caspary. „Die Kommission und die Mitgliedsstaaten müssen jetzt das wichtige Signal des Europäischen Parlaments schnell aufnehmen und umsetzen.“

Den Volltext der Parlamentsresolution finden Sie unter http://bit.ly/1Q2L2Bq.